DR Kongo: STOPPT das Töten seltener Arten in den Parks Virunga und Kahuzi-Biega

Schützen wir dieses Naturerbe für die heutigen und künftigen Generationen.
Doch noch immer leiden viel zu viele Tiere unter dem Gesetz des Menschen. Die Zunahme bewaffneter Konflikte in mehreren Provinzen der DR Kongo beschleunigt die Zerstörung der Ökosysteme und bedroht unmittelbar symbolträchtige Arten wie Elefanten, Flusspferde, Okapis, Menschenaffen und Graupapageien.
Manche bewaffneten Gruppen machen Schutzgebiete zu Zonen der illegalen Ausbeutung natürlicher Ressourcen, etwa durch den Schmuggel von Edelhölzern, illegalen Bergbau und den verbotenen Handel mit Wildtierprodukten.
In Nord-Kivu bleibt die Lage im Virunga-Nationalpark besonders besorgniserregend. In diesem Mai wurden erneut zwei Wildhüter bei ihrem Einsatz für den Schutz der Artenvielfalt getötet.
In Süd-Kivu verliert der Kahuzi-Biega-Nationalpark nach und nach seinen Wald durch illegalen Bergbau und den Handel mit Holzkohle, die vor allem für die Städte Bukavu und Goma bestimmt ist.